Mit CareProf Basti zu Fuß zum Basketball

„Und weißt du was? Der Baum war älter als meine Oma!“ „Echt jetzt? So alt?“ „Ja wirklich, wir haben`s gezählt!“ „Boah…“ Simon, Marvins Schulfreund, ist sehr beeindruckt von den Geschichten, die Marvin ihm erzählt.

Als er am Abend seinen Eltern vom alten Baum und den Wassergeräuschen berichtet, haben diese eine Idee: bis jetzt wird Simon dienstags immer von befreundeten Eltern nach der Schule nach Hause gefahren und kurz danach wieder mit dem Auto zum Basketball Training gebracht.

Der spannendere Weg zum Basketball

Mit einem ausgedehnten Erlebnisweg von der Schule direkt zum Training, könnte man diese stressigen Fahrten ersetzen. Als Begleitung wählten Simon’s Eltern Care Prof Basti aus und verabreden gleich einen ersten Termin. Basti hielt seine Erfahrungen fest und teilt sie heute mit anderen Eltern. 

1. Das Erste Kennenlernen

Am nächsten Dienstag ist es dann soweit. Ich warte vor der Schule auf Simon. Ich habe ein bisschen Angst, ob ich ihn auch wirklich finde unter den herausströmenden Kindern. Aber da, das muss er sein! Ich winke ihm. Er sieht mich, grinst und wedelt mit seinem viel zu großen Sandwich zurück. „Hi, wie geht`s dir, alles gut?“, frage ich und höre nur zufriedenes „hmjoa“ gedämpft durch Brot, Schinken und Salat.

2. Schloss oder Rechtsanwalt?

Wir sind noch keine 50 Meter gegangen, da meine ich, bereits ein Schloss entdeckt zu haben. Zumindest wirkt es so, mit dem schweren Eingangstor, dem Stuck und dem kleinen Erkertürmchen. Schnell werde ich jedoch ernüchtert, denn Simon stellt eiskalt fest: „Das ist viel zu hässlich! Und außerdem kann`s gar kein Schloss sein, weil da ein Dr. med… was ist das?“ „ein Arzt“ „ah, also ein Arzt und ein Rechtsanwalt wohnt!“  

Na gut, das sind natürlich unschlagbare Argumente.

3. Simon wird zur Statue 

Aber die Geschichtenstimmung habe ich geweckt. Gleich in der nächsten Straße müssen wir Halt machen. Simon steht auf einem Steinsockel und macht einen Bogenschützen nach: „Schau mal, ich bin eine Statue! Jetzt du, was kannst du machen?“ Ich gebe mein Bestes, den Denker zu imitieren, während Simon mir lachend zuschaut.

4. Buntes Blätterraten 

Als wir weitergehen, meint Simon plötzlich: „Weißt du was? Das ist eine Buche“ , während er mit der Hand an der Hecke neben uns entlangstreicht. „Ich nehm ein Blatt mit, okay?“ „Echt? Ich verwechsle das immer”,entgegne ich und dann noch “Ja klar, nimm dir eins!”

5. Auf der Mauer, auf der Lauer…

Zwei Minuten später schon ich darf ich das Blatt „nur ganz kurz“ halten: Simon musste dringend auf einem Mäuerchen entlang balancieren. Bei der Gelegenheit betrachte ich das Blatt… So sehen also Buchen aus.

6. Achtung! Piraten.

Nachdem wir vorsichtig die Ismaninger Straße überquert haben, schreit Simon auf einmal „Attacke!“ gefolgt von „Bumm! Haa, getroffen“ und reckt seine Faust in die Höhe. Ich bin völlig perplex und begreife erst nach einer gefühlten Ewigkeit, was der Auslöser dieser Attacke war. Aus dem Baugerüst, unter dem wir durchgelaufen sind, ragen schiefe Rohre –  perfekte Kanonen für ein Piratenschiff! Als ich dann auch meinen Säbel ziehen will, winkt Simon ab und meint nur mit ziemlich piratiger Stimme: „Keine Angst, Matrose, wir haben sie schon vertrieben!“

7. Ein Hexenhaus?

Schon ein paar Häuser weiter ist es allerdings vorbei mit unserem stolzen Käpt`n. Bei dem alten großen Haus mit dunklem, verwinkeltem Garten, an dem wir vorbeigehen, ist die Gefahr dann doch zu groß, einer buckligen Hexe oder etwas ähnlich Gruseligem zu begegnen. Wir machen lieber einen großen Bogen darum!

8. Welcher Baum ist das?

Ein paar Häuser weiter hängt ein riesiger Baum über die halbe Straße. Ich überlege, was es für ein Baum sein könnte. Eine Buche vielleicht? Zumindest sehen seine Blätter dem in meiner Hand zum verwechseln ähnlich. Simon ist nicht so überzeugt, aber eigentlich interessiert ihn auch etwas ganz anderes viel mehr: “Kommst du da hin?”, fragt er mich. “Ja, schau, wenn ich mich bisschen strecke. Du auch?” Natürlich, kommt er hin! Nachdem der Zaun als Leiter genutzt wurde, hält sich auch Simon schließlich stolz an einem grünen Zweig fest.

9. Ein Riesenhängebaum?

Wir gehen weiter und finden in der nächsten Straße gleich einen zweiten Riesenhängebaum. Nachdem wir beschlossen haben, hier wahrscheinlich den Bruder des anderen Baums entdeckt zu haben, lässt sich diesmal auch Simon auf die Artenbestimmung ein. Wir sind schon fast zu dem Schluss gekommen, hier wirklich eine Buche vorgefunden zu haben, als wir ziemlich hastig aufbrechen müssen: unzählige Ameisen finden uns spontan sehr interessant.

10. 1983? Das ist ja uralt

Vor einem Haus mit einer eingearbeiteten Jahreszahl bleiben wir stehen. “Was bedeutet die Zahl?” ,will Simon wissen. “Wahrscheinlich zeigt sie an, wann das Haus gebaut wurde” ,vermute ich. “1983.. das ist aber ganz schön alt, oder?” Ich erkläre Simon, dass das für ein Haus eigentlich sogar ziemlich jung ist, dass es zum Beispiel Kirchen oder Tempel gibt, die schon viel, viel länger stehen. Richtig glauben scheint er mir aber nicht zu wollen: Vor 2000 – das ist doch schon uralt.

11. Wohnt hier ein Ritter?

Als wir nach kurzer Zeit an einem Garten mit hoher Mauer vorbeikommen, fragt Simon: “Glaubst du, hier wohnt ein Ritter?” “Wegen der Mauer?”, antworte ich, “Hm ich weiß nicht. Du kannst ja mal klingeln und fragen!”  Dass ist Simon dann doch zu gefährlich. Was, wenn der Ritter böse ist?

12. Eine Riesennase

“Schau mal, eine Riesennase!” Simon deutet auf einen Stein, der in dem kleinen Park steht, den wir gerade betreten haben. Wir gehen näher hin und stellen fest, dass es ein Gedenkstein ist, für einen berühmten Mann. Vielleicht war er ja wegen seiner Nase so bekannt?

13. Verschnaufpause

Am Ende des Parks ist ein kleiner Spielplatz, wo wir kurz Pause machen müssen. Denn es gibt eine Schaukel mit über drei Meter langen Ketten – ein tolles Gefühl, so weit nach oben zu schaukeln!

14. Geschafft! Simon kommt pünktlich zum Training…

Auf dem letzten Stück müssen wir uns dann doch noch ein bisschen beeilen, die Zeit ist ganz schön knapp geworden! Aber wir schaffen es noch und Simon kann rechtzeitig ins Training starten.

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