„Der Fahrgast sollte denken, dass er zu Hause auf der Couch saß“

Es gibt Menschen, die sitzen für ihr Leben gern im Auto.

Der Münchener Peter Daum zählt definitiv dazu.

Seit nun 30 Jahren ist er beruflicher Fahrer und hat in seiner Laufbahn bereits alles mitgemacht, was man als Fahrer erleben kann. Privat fährt er eine Harley Davidson und plant schon seinen nächsten Ausritt zu den Harley-Tagen nach Hamburg.

Peter hat bereits Promis und Politiker kutschiert, bereiste als Fernbusfahrer halb Europa und absolvierte die erste Fahrt für CareDriver in München.

Ich traf Peter Daum im Impact HUB München für ein Interview.

Peter, was war denn Deine verrückteste Erfahrung als Fahrer?

Poah! Da fragst Du mich was. Ich fahre seit 30 Jahren beruflich Auto. In der Zeit habe ich so einiges erlebt. Ziemlich verrückt ging es immer zu, wenn ich mit dem Fernbus 30 Teenager nach Ungarn oder Italien gefahren habe. Da wackelte aber der ganze Bus und da wurden so einige Hymnen an den Busfahrer gesungen. Das war immer ganz lustig.

Was magst Du denn am Autofahren?

Die Freiheit liebe ich total. Lange Fahrten sind für mich wie eine Meditation: irgendwann verschmilzt das Auto mit der Straße und es gibt nur noch den Moment. Ich finde lange Fahrten extrem entspannend und es gibt immer was Neues zu sehen, nicht so wie im Büro. Außerdem muss ich beim Fahren immer präsent sein.

Hast Du schon Mal knifflige Situation meistern müssen?

Eine Situation kommt mir da sofort in den Kopf. Das war damals in Grenoble. Die Wetterverhältnisse waren katastrophal und ich hatte den ganzen Bus voll mit einer Schulklasse. Dann mussten wir einen steilen Bergpass herabfahren. Die Straße wurde immer enger und das Wetter immer schlechter, aber wir konnten nicht umkehren. Der ganze Bus war mucksmäuschenstill; du hättest eine Stecknadel fallen hören könne. Aber am Ende haben wir es geschafft und der Bus hat kollektiv ausgeatmet.

Wen würdest Du denn gerne mal fahren?

Den Lead-Sänger von Motörhead, Lemmy Kilmister. Oder David Bowie. Aber die sind leider beide nicht mehr hier. Prinzipiell fahre ich lieber Privatpersonen. Einige Prominente sind ganz schön schwierig, sobald die Kamera ausgeht.

Hast Du da negative Erfahrungen gemacht?

Ja, aber da möchte ich keine Namen nennen.

Okay! Was zeichnet denn aus Deiner Sicht einen guten Fahrer aus?

Er fährt vorrausschauend und sicher, darf im Verkehr nicht auffallen. Der Fahrgast sollte nach der Fahrt denken, dass er zu Hause auf der Couch saß. Ein guter Fahrer geht außerdem auf die Belangen der Fahrgäste ein.

Hast Du irgendwelche Lieblingsthemen, über die Du mit Deinen Gästen sprichst?

Ich rede meist gar nicht, fokussiere mich auf die Fahrt. Wenn die Gäste reden wollen, dann gehe ich auf ihre Themen ein. Viele sind aber froh, wenn sie nach einem harten Tag im Büro einfach mal Ruhe haben.

Was war denn als Kind Dein Traumberuf?

Hubschrauberpilot. Aber das ist ganz schön teuer.

Aber da bist Du ja als Chauffeur gar nicht so weit von entfernt?

Stimmt.

Was gefällt Dir denn an der Arbeit bei CareDriver?

Da kann ich Familien helfen und sehe, dass meine Arbeit einen tatsächlichen Mehrwert für sie hat. Mir macht es Spaß, wenn meine Arbeit wertgeschätzt wird. Bei CareDriver habe ich das Gefühl, dass ich gebraucht werde. Das gefällt mir. Die Aufgaben ändern sich täglich und kann individuell auf die Wünsche der Kunden eingehen und selbstständig Probleme lösen.

Bleibst Du noch ein bisschen an Bord?

Auf jeden Fall.

Okay, vielen Dank Peter!

Dir auch!

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