CareDriver Companion: Das Paradies von Nebenan

Jeden Tag muss Frau Berg ihre Tochter mit dem Auto abholen. Das reut sie schon sehr, wo doch Westpark perfekt zwischen Julia’s Schule–der Grundschule an der Gilmstraße–und ihrem Haus in der Fuggerstraße liegt. 

Doch für einen entspannten Fußweg nach Hause hat Julia’s Mutter einfach keine Zeit.

Als der Sommer wieder einzieht in München, sucht sie nochmal nach einer Alternative.

Schließlich stößt sie auf CareDriver Companion.

Mit dem Gefühl, genau das gefunden zu haben, was sie gesucht hat, bucht sie Care Prof Niels für den nächsten Tag.

Niels berichtet von der Tour:

Das Paradies von Nebenan

1 Gute Laune einfach so

“Hallo!” Eine gut gelaunte Julia hüpft mir entgegen. “Oh, hallo Julia! Warum so fröhlich heute?” Julia stockt und beginnt sichtbar zu überlegen. “Naja, ist ja auch egal!“, ergänze ich. “Das ist auf jeden Fall eine Super Voraussetzung für den Heimweg!”

Da kann Julia auch zustimmen.

2 Der Ausguck

Wir stiefeln los. Bereits nach der zweiten Biegung entdecken wir etwas: drei lange Rutschen schlängeln sich einen Hang hinunter. Und oben kann man die Spitze eines Klettergerüstes erkennen. “Pause?” fragt Julia. Pause.

Erst werden alle Rutschen ausprobiert, dann ist das Klettergerüst an der Reihe. Im Nu ist Julia an der Spitze. “Das ist ja blöd, ich kann nicht durch die Bäume schauen!”, beschwert sie sich. Doch die Enttäuschung ist schnell vergessen: Herunter zu klettern ist gar nicht so leicht wie gedacht.

3 Von Römern und Griechen

Nach ein paar Schritten kommen wir an ein Amphitheater. “Das haben die Griechen erfunden, bei ihnen und bei den Römern wurde darin Theater gespielt. Und”, ich deute auf eine kleine Bühne, “wie es aussieht auch heute noch. Vielleicht kannst du ja mal mit deiner Mutter in eine Vorstellung gehen.” “Oder ich spiel selbst mit, dann bin ich Prinzessin!”, schlägt Julia vor.

Warum denn nicht?

4 Das Blumenmeer

Als wir uns zum Weitergehen wenden, erstreckt sich vor uns ein wunderschöner Garten. Zwischen Mäuerchen und Terrassen winden sich unzählige kleine Wege und überall blüht es bunt und voll. Natürlich müssen wir da durch. “Mm, riech mal wie toll die Blumen duften!”, meine ich. “Jaaa, und schau mal, überall summen die Bienen!”, entgegnet Julia, “Wenn ich Prinzessin bin, dann will ich auch so einen Garten!”

Oh, natürlich, wenn seine Majestät das wünscht.

CareDriver Companion

5 Gänsemarsch

Bald kommen wir an einen See, an dem sich alle möglichen Wasservögel tummeln: Wir sehen einen stolzen Schwan, wild schnatternde Enten, aufgeregte Haubentaucher und auch eine Gänsefamilie. Die schwimmt sogar extra für uns eine Weile im Gänsemarsch. “Der Schwan ist bestimmt ein verzauberter Prinz”, vermute ich. “Ne, den will ich aber nicht küssen, da werd ich ja ganz nass!” Tja, Julia, dann dauert es wohl noch ein bisschen mit dem Prinzessin-Sein.

6 Ferner Osten zum Anfassen

Wir folgen ein wenig dem Seeufer und finden uns plötzlich in einer weiteren Gartenanlage wieder: Bambus flankiert die Ufer zweier kleiner Teiche, auf denen ein Buddhistischer Tempel und ein kleiner Steg liegen. “Schön hier!”, sagt Julia, “ aber so ein Haus hab ich noch nie gesehen.” “Das gibt`s auch vor allem in China oder Japan”, erkläre ich, “das ist ein Buddhistischer Tempel, ähnlich wie zum Beispiel eine Kirche bei uns. Deswegen ist hier auch Bambus, der kommt nämlich ursprünglich aus der Gegend.”

7 Der Geheimtunnel

Nach dem Garten biegen wir vom großen Weg ab auf einen schmalen Pfad. Kurz bevor dieser einen Hügel hoch geht, ist Julia plötzlich weg. Ich schaue mich verwirrt um. Auf einmal höre ich es lachen: Julia hat sich durch einen Hecke geschlichen, die einen Tunnel geformt hat. “Und jetzt den Berg hoch”, ruft sie und fängt an zu rennen.

8 Familie Hase

Ich renne hinterher, nochmal will ich sie nicht verlieren. Da sehe ich Julia vor mir knien, mit dem Finger auf den Lippen. Sie deutet auf die Wiese, wo in aller Seelenruhe drei Hasen sitzen und grasen. Wir sitzen ein bisschen daneben und beobachten. Ohne Vorwarnung verschwinden sie im Gebüsch. Was ihnen da wohl Angst gemacht hat?

CareDriver Companion

9 Viele kleine Autos

Auf unserem Weg überqueren wir auf einer großen Brücke den Mittleren Ring. Fasziniert beobachten wir die vielen Autos, die wie von Zauberhand auf den Ring herauf, von ihm herunter oder entlang fahren, ohne sich auch nur ein bisschen in die Quere zu kommen.

“Weißt du was ich am Autofahren immer am liebsten mag? Ich packe meinen Koffer! Kennst du das?” Aber klar doch! Wir gehen weiter und fangen an zu spielen.

10 Damm ohne Wasser

Wir kommen bis “T”, dann kann ich die Reihe nicht mehr aufsagen. Glücklicherweise entdecke ich einen Bach, bevor Julia auf die Idee kommt, eine Revanche zu spielen. Immer wieder sind kleine Staudämme angelegt, die mit einem Stöpsel geöffnet und geschlossen werden können. Doch als wir genauer hinsehen, werden wir enttäuscht: nur ein kleines Rinnsal fließt den Hang hinab, viel zu wenig um damit zu spielen.

11 Das Biotop

Das Rinnsal mündet in einem Sumpf, der schließlich zu einem See wird. Am See bleibt Julia vor einem Schild stehen. “Feucht-biio-top”, entziffert sie, Was heißt das?” “Ein Biotop ist ein Stück Land, auf dem alles so gelassen wird, wie es passiert. Also niemand mäht Rasen oder streut Schneckenkorn und so weiter. Ein Feuchtbiotop ist das Gleiche, nur eben im und um Wasser herum, deswegen “feucht”.” “Ach, deswegen steht da auch “nicht füttern”?” “Genau!”

12 Die versunkene Brücke

Wir sind nun fast am Ende unseres Weges angelangt. Wir sehen schon das große Ausgangstor, da macht Julia noch einmal kehrt und läuft hinunter zum See. “Schau mal, da kann man drüber gehen.”, erklärt sie mir ihre Entdeckung. Große Steine liegen vor dem Abfluss des Sees knapp über dem Wasser und bilden eine Brücke. Na dann, auf geht`s über`s Wasser!

13 Erschöpfte Ankunft

Als wir bei Julia ankommen, fragt ihre Mutter: “Und, wie war´s?” “Schön!”, meint Julia und zögert, “aber auch ziemlich anstrengend.” Das ging mir genauso, es war doch ein ganz schönes Stück zu laufen.

Wir verabschieden uns und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

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